Zum Inhalt springen

+80.000 abgeschlossene Bestellungen

Europas führender Uhrenladen für Mikrobrands

Kostenloser DHL-Versand für Bestellungen über 99 €

Sprache

Land

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Artikel: Hands-on: Botta CLAVIUS Automatik – Die Uhr, die einen zum Staunen bringt

Hands-On: Botta CLAVIUS Automatik – The Watch That Makes You Stop and Stare
Botta

Hands-on: Botta CLAVIUS Automatik – Die Uhr, die einen zum Staunen bringt

Es gibt Uhren, auf die man kurz schaut, um die Zeit abzulesen, und dann gibt es Uhren, die einen mitten im Satz innehalten lassen und fragen lassen: „Moment mal, wie funktioniert das überhaupt?“ Die Botta CLAVIUS Automatik gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Schon beim Öffnen der markanten, mattschwarzen Box (deren leuchtend orangefarbenes Inneres sofort ins Auge sticht) war klar: Dies wird alles andere als ein gewöhnlicher Testbericht.

Botta Design fertigt seit den späten 1980er-Jahren in Schwalbach am Taunus unter der Leitung von Designer Klaus Botta konzeptionelle Zeitmesser. Seine Philosophie dreht sich seit jeher um radikale Reduktion. Die CLAVIUS ist vielleicht der raffinierteste Ausdruck dieses Gedankens: eine Dreizeiger-Automatikuhr, die ihre Zeiger nicht zeigt. Nur deren Spitzen sind sichtbar. Das klingt widersprüchlich, und genau diese Spannung macht sie so faszinierend.


Box und erster Eindruck

Mein Testmuster ist die CLAVIUS Automatik PVD Schwarz/Orange am schwarzen Edelstahlarmband. Gehäuse, Lünette und Armband sind komplett aus tiefschwarzem, mattem DLC-beschichtetem Titan gefertigt, wobei die mangoorangenen Zeiger den einzigen Farbtupfer vor diesem dunklen Hintergrund bilden. Es ist eine fokussierte, fast schon strenge Ästhetik, und ich liebe sie.

Das Auspackerlebnis macht sofort deutlich, dass Botta großen Wert auf Präsentation legt. Die äußere Box ist mattschwarz und trägt den Markennamen in einer klaren, zurückhaltenden Schriftart. Beim Öffnen erstrahlt das Innere in einem leuchtenden Orange, genau der Farbe der Zeiger. Ein kleines, aber bewusstes Detail, das seine Wirkung voll entfaltet. Sobald man die Uhr aus ihrer Samthülle hebt, ist man bereits auf etwas Besonderes vorbereitet.


Die CLAVIUS am Handgelenk – 44 mm, die sich nicht wie 44 mm anfühlen

Mit 44 mm Durchmesser klingt die CLAVIUS auf dem Papier imposant. In der Praxis ist sie jedoch eine der bequemsten Uhren mit 44 mm Durchmesser, die ich in letzter Zeit getragen habe. Das liegt fast ausschließlich an der Gehäusekonstruktion. Die Gehäuseseiten sind stark nach innen geneigt und verjüngen sich deutlich zwischen Zifferblatt und Gehäuseboden. Dadurch liegt die Uhr eng am Handgelenk an, anstatt nach außen zu ragen. An meinem 18 cm (7 Zoll) Handgelenk sitzt sie überraschend angenehm.

Der Abstand zwischen den Bandanstößen beträgt bemerkenswert kurze 34,6 mm – selbst für deutlich kleinere Uhren kompakt. Diese Zahl lässt einen stutzig werden: 44 mm Durchmesser, 34,6 mm Bandanstoß zu Bandanstoß. Genau diese Geometrie ist das Geheimnis. Das Gehäuse füllt die Zifferblattfläche optimal aus, ohne den Überstand, der große Uhren im Alltag oft unbequem macht.

Die Seitenansicht spricht für sich: schlank, kantig, aerodynamisch. Man würde erwarten, dass eine 44-mm-Titanuhr auffällt. Die CLAVIUS fügt sich jedoch unauffällig ein.


The Dial – Gesprächsanlass durch Design

Hier beweist die CLAVIUS ihren Ruf. Das Zifferblattkonzept ist höchst ungewöhnlich und belohnt genaues Hinsehen.

Der äußere Ring trägt die Stundenmarkierungen und Ziffern: 12, 9 und 6 sind dezent in Grau auf dunkelblaugrünem Grund gedruckt, dazwischen befinden sich feine schwarze 5-Minuten-Markierungen. Soweit, so minimalistisch. Die innere Scheibe ist der Punkt, an dem Bottas Idee wirklich originell wird. Sie ist eine glatte, gewölbte Oberfläche, durchbrochen von 57 kleinen rechteckigen Öffnungen, die in einem engen Ring angeordnet sind und sich zum Zentrum hin von feiner zu gröber verjüngen. Stunden- und Minutenzeiger sind unsichtbar; nur ihre mangoorangenen Spitzen ragen unter dem Rand der Scheibe hervor und weisen nach außen zur Skala. Das Ablesen der Zeit erfordert einen Moment der Aufmerksamkeit – und das ist beabsichtigt.

Hier beweist die CLAVIUS ihren Ruf. Das Zifferblattkonzept ist höchst ungewöhnlich und belohnt genaues Hinsehen.

Der äußere Ring trägt die Stundenmarkierungen und Ziffern: 12, 9 und 6 sind dezent in Grau auf dunkelblaugrünem Grund gedruckt, dazwischen befinden sich feine schwarze 5-Minuten-Markierungen. Soweit, so minimalistisch. Die innere Scheibe ist der Punkt, an dem Bottas Idee wirklich originell wird. Sie ist eine glatte, gewölbte Oberfläche, durchbrochen von 57 kleinen rechteckigen Öffnungen, die in einem engen Ring angeordnet sind und sich zum Zentrum hin von feiner zu gröber verjüngen. Stunden- und Minutenzeiger sind unsichtbar; nur ihre mangoorangenen Spitzen ragen unter dem Rand der Scheibe hervor und weisen nach außen zur Skala. Das Ablesen der Zeit erfordert einen Moment der Aufmerksamkeit – und das ist beabsichtigt.

Das doppelgewölbte Saphirglas mit beidseitiger Antireflexbeschichtung sorgt für eine absolut klare Sicht. Im richtigen Licht changiert das Glas von fast Schwarz zu einem tiefen Türkisblau, und das Lichtspiel durch die Öffnungen ist von wahrer Schönheit.


Gehäuse und Armband

Das Gehäuse besteht vollständig aus Titan – vermutlich Grad 5, wie man es von Botta kennt – und ist bei der schwarzen Edition mit einer DLC-Beschichtung (diamantähnlicher Kohlenstoff) versehen. Das Ergebnis ist eine Oberfläche, die sich massiv und wertig anfühlt, ohne dabei unnötig schwer zu sein. Die Krone ist ein angenehm gerändelter Zylinder in passender Größe, der unauffällig auf 3 Uhr positioniert ist.

Das Armband verdient besondere Erwähnung. Es besticht durch sein massives, vollständig gebürstetes Gliederdesign – breite, voluminöse Glieder, die sich vom Gehäuse nach außen sanft verjüngen und den per Laser eingravierten BOTTA-Schriftzug in einem kontrastierenden Silberton auf dem Schließglied tragen. Unter der schwarzen DLC-Beschichtung fängt die gebürstete Textur das Licht so ein, dass die Uhr nicht wie eine schlichte schwarze Fläche wirkt. Sie hat Struktur, Tiefe und die Integration von Gehäuse und Armband ist nahtlos.

Der Sitz am Handgelenk fühlt sich sicher und hochwertig an. Die Faltschließe ist schlicht und schließt mit einem satten Klick.


Uhrwerk

Durch den Saphirglasboden – deutlich beschriftet mit BOTTA AUTOMATIK · 44 mm · TITANIUM · HANDMADE IN GERMANY – findet man die Sellita SW 200-1 in der Ausführung elaboré, graviert mit der Bezeichnung Clavius und der Angabe 26 Steine.

Botta gibt an, dass jedes Uhrwerk vor dem Einbau einzeln von Hand justiert wird, was sich in der aufwendigen Veredelung widerspiegelt: Der Rotor ist skelettiert und die Regulierung erfolgt mit engeren Toleranzen als üblich. Es handelt sich um ein bewährtes, robustes Basiskaliber: Swiss Made, 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, rund 38 Stunden Gangreserve, das durch die individuelle Justierung noch etwas Besonderes erhält.


Zusammenfassung

Die Botta CLAVIUS Automatik ist keine Uhr für jedermann – und das meine ich als Kompliment. Sie will es auch gar nicht sein. Vielmehr ist sie ein präzise gefertigtes Objekt mit einer klaren Vision, entworfen von jemandem, der fest daran glaubt, dass die Neugestaltung der Armbanduhr von Grund auf etwas Neues hervorbringen kann. In dieser Hinsicht liefert Klaus Botta überzeugende Argumente.

Ab 1.690 € für die automatische Titanversion erhält man ein handgefertigtes deutsches Designobjekt mit Schweizer Uhrwerk, einem einzigartigen Displaykonzept und einer Verarbeitungsqualität, die selbst unter einem Makroobjektiv überzeugt. Die in diesem Testbericht gezeigte Version kostet 1.970 €.

Für Sammler, die bereits eine Taucheruhr, eine elegante Uhr und eine Feld- oder Sportuhr besitzen und etwas suchen, das sich deutlich von diesen Kategorien abhebt, ist die CLAVIUS genau die richtige Uhr. Jeder, der sie sieht, wird Sie darauf ansprechen. Das allein ist schon eine Rarität, die ihren Preis wert ist.


Technische Daten

  • Uhrwerk: Sellita SW 200-1 elaboré, Schweizer Automatikwerk, 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz), 26 Steine, einzeln von Hand reguliert
  • Gehäuse: Titan mit schwarzer DLC-Beschichtung, 44 mm Durchmesser, 34,6 mm Bandanstoß zu Bandanstoß
  • Anzeige: Mehrzeigeruhr mit sequenzieller Sekundenanzeige; nur die Zeigerspitzen sichtbar; Zeiger mit Super-LumiNova®
  • Glas: Doppelt gewölbtes Saphirglas mit doppelter Antireflexbeschichtung (innen und außen)
  • Gehäuseboden: Saphirglasboden
  • Armband: Gebürstetes, schwarzes Titan-Gliederarmband mit DLC-Beschichtung
    Wasserdichtigkeit: 5 ATM
  • Herstellung: Handgefertigt in Deutschland
  • Preis: ab 1.690 € (Automatik) / 660 € (Quarz)

1 Kommentar

Eine beeindruckende Uhr brillant beschrieben. Ich hatte die Marke Botta bisher gar nicht auf dem Schirm, bin aber sehr positiv überrascht von der Idee und der Ausführung. So etwas wie die Clavius-Uhr habe ich noch nie sonst irgendwo gesehen. Fast noch mehr überrascht hat mich der gesamte Auftritt der Marke Botta. Da gibt es ja noch eine ganz Reihe von Uhren mit unkonventionellen Anzeigen. Vielen Dank, dass Ihr auch solche Marken vorstellt, die man nicht an jeder Ecke findet.

Michael Bauer

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.

Mehr lesen

Zelos Expands the Hammerhead Collection with Three Bold New Field Models
Zelos

Zelos erweitert die Hammerhead-Kollektion um drei neue Feldmodelle

Die legendäre Zelos Hammerhead Kollektion ist zurück, diesmal jedoch mit einem robusten Field-Watch-Twist. Bekannt dafür, Grenzen mit exotischen Zifferblattmaterialien, überdimensionierten Spezifik...

Weiterlesen
The Return of an Australian Microbrand Heavyweight: The Gin Clear 3 by Second Hour Watches
Second Hour

The Return of an Australian Microbrand Heavyweight: The Gin Clear 3 by Second Hour Watches

Australian microbrand Second Hour Watches has built a reputation for doing something many independent watchmakers struggle to achieve: creating watches that feel genuinely distinctive in an increas...

Weiterlesen
Sidebar